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Onkel Dagobert: Sein Leben-seine Milliarden

"Dagobert Duck ist der reichste Mann der Welt. Er liebt jeden seiner fünffantastilliarden und neuntrillionen Taler - und seine sechzehn Kreuzer liebt er auch!" Mit diesen Worten beginnt die bisher einzige anerkannte Onkel Dagobert-Biografie des amerikanischen Entenzeichners Don Rosa! Er lässt uns miterleben, wie der geizige Enterich auf den wichtigsten Etappen seines Lebens den Grundstein für sein sagenhaftes Vermögen legt und zu dem Dagobert wird, den wir alle kennen und lieben.
Die Abenteuer, die Dagobert erlebt, sind das Ergebnis penibelster Recherchen, die Don Rosa eigens für diesen Band ausführlich kommentiert. So erfahren wir etwas über die Arbeitsweise des Künstlers und eingefleischte Entenfans dürfen sich über eine Auflistung der Barks'schen Fakten freuen, denen dieses Werk zugrunde liegt.

Promo-Viren

Ein Menschenrätsel ist gelöst: Warum verspüren viele Menschen den Drang zur Erlangung des Doktortitels? Die Bedauernswerten sind Opfer einer bisher unbekannten Virusspezies, der 'Promo-Viren'. Renommierte Promotionsexperten decken hier erstmals sämtliche Symptome des Promo-Viren Befalls schonungslos auf: das 'Doktoritis-Syndrom'. Immer wieder machen sich Menschen auf den qualvollen Weg zum Doktortitel, überwinden Nervenzusammenbrüche und finanzielle Notlagen, allein um nachher zwei Buchstaben mehr vor ihrem Namen tragen zu dürfen. Warum? Sie sind krank ­ Opfer tückischer "Promo-Viren". Wie groß das Risiko »promotionaler Infekte« ist, wann sie zur »chronischen Doktoritis« führen, aber auch, wie man sich schützt und alles wieder gut wird.

Soloalbum

Amoklauf eines Geschmacksterroristen. Der junge Mann hat es nicht leicht. Die Freundin beendet die langjährige Beziehung per Fax, der dicke Bauch nagt am Selbstbewusstsein, und das schlimmste: Niemand außer ihm sieht in der Britpopband Oasis den Mittelpunkt dieser Welt.
Hass ist die Antwort des Ich-Erzählers in "Soloalbum", dem Debütroman des Kölner Journalisten Benjamin von Stuckrad-Barre, auf die Wirren der Postadoleszenz. Haß gegen die Welt im allgemeinen, aber auch gegen schlecht gekleidete Studenten, dumm schwätzende Werber oder deutsche Spießbürger im Last-Minute-Flieger auf dem Weg nach Spanien. Gelangweilt schleicht er von einer Party zur nächsten, um Frauen abzuschleppen, und manchmal geht er auch zu einem Popkonzert oder zu einer Prostituierten. Im nachhinein findet er alles "scheiße" ­ außer Oasis.

What dreams may come

Dieses Buch ist der einzige Vertreter der Belletristik in meiner Liste (noch zumindest!). Wer den Film gesehen hat, der sollte diesen schnell vergessen und das Buch lesen, es liegen Welten dazwischen. Matheson beschreibt - angeblich auf Fakten basierend - wie ein Mann durch einen Unfall ums Leben kommt, die Welt der Lebenden jedoch immer noch aus der Distanz beobachten kann, auch seine Frau, die aus Kummer Selbstmord begeht, um ihren Mann wiederzusehen. Und so beginnt das Abenteuer, das der Mann oder besser seine Seele auf sich nehmen muss, um die Seele seiner Frau aus der Hölle zu erretten. Das klingt noch gar nicht so toll, stimmt. Aber es ist toll, denn zumindest seitdem ich dieses Buch gelesen habe, ist meine Angst vor dem Tod deutlich kleiner geworden. Der posthume Zustand der Seele ist so klar, plausibel und plastisch dargestellt, man meint, es müsse einfach so sein. Diese klare Vorstellung vom Leben nach dem Tod, die mir Religionen nur unzureichend beschrieben haben, macht das Buch so wertvoll. - Selbst wenn es nicht stimmt, so nimmt diese schöne Vorstellung doch einige Angst und Unsicherheit von einem weg. 

Remote Viewing Secrets

Joe Mc Moneagle ist weltweit, was das Remote Viewing betrifft, der Ober-Guru. Seine Dienste nimmt nicht nur der dieses und einige andere Bücher herausgebende Verlag in Anspruch, auch CIA und Pentagon haben sein Wissen ernsthaft in die Entwicklung neuer nachrichtendienstlicher Methoden miteinbezogen, ihn selbst als Berater. Beide Institutionen haben seit den 80er Jahren vielfach Tests zum Remote Viewing durchgeführt. Die Frage liegt auf der Hand: Was ist denn bitte Remote Viewing? - Die Antwort ist nicht einfach: Stellen wir uns vor, wir haben zwei Menschen, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum sind, von denen geht einer raus und bekommt einen Umschlag mit einem Zielort, zu dem er gehen und ihn gründlich betrachten soll. Der Mensch im abgeriegelten Raum versucht nun, quasi durch die Augen des anderen zu sehen. Das klingt vielleicht unplausibel, für Anhänger der Parapsychologie (wie mich) jedoch ist das nichts unmögliches. - Das Buch beschreibt ein Beispiel dafür, wie eng begrenzt unser Wissen um die unglaublichen Fähigkeiten des menschlichen Seins doch ist.

Die Bibel

Man könnte die Bibel wohl als DEN Bestseller schlechthin bezeichnen. Lange Zeit stand ich ihr sehr kritisch gegenüber. Letztens habe ich mir von einem befreundeten Theologen alle Fragen und kritischen Ansichten, die ich ihr gegenüber hatte, beantworten und richtig stellen lassen. Seither sehe ich sie nicht mehr als dogmatische Sammlung von Gesetzen, sondern als eine unglaublich wertvolle Sammlung von Jahrtausende alter Weisheiten, Lehren und Einsichten. Der einfachste Vergleich, der zu dieser Ansicht führt, sind Grimms Märchen. Das sind Fabeln und Geschichten, die sich so nicht abgespielt haben müssen, die aber jeweils dem Leser eine Lektion in Lebensführung erteilt. Genau solche Lektionen erteilt auch die Bibel. Man darf nicht vergessen: Es handelt sich um ein Werk arabischen Ursprungs: Dort ist es üblich, alles in einer Geschichte zu verpacken. Wenn man also - auch als Nicht-Christ - mit diesen Prämissen an die Bibel herangeht, so kann man aus ihr ohne große Deutungsschwierigkeiten Lehren gewinnen, die Menschen schon lange vor unserer Zeit gemacht haben und in Form dieser Geschichten weitergeben wollten.

Men are from Mars. Women are from Venus

Ich höre schon jetzt die Kritiker: Warum musste das Buch auf die Liste? - Ganz einfach: Man(n) macht es einfach vieles bewusst, was man(n) sonst nie wahrnehmen würde. Wenn man schon alles weiß, klingt es banal. Für mich war die Wichtigkeit der Sätze "Ich verstehe Dich" oder "Ich verstehe genau, was Du meinst" oder "Du tust mir leid", der Formulierungen "Wir könnten doch...", "Lass uns doch..." oder "Wolle wir nicht..." usw. nicht bewusst. Dieses Buch hat es geschafft, mich dem Verständnis (nicht der Kenntnis) des anderen Geschlechts bzw. dessen Denkweise wesentlich näher zu bringen, wenngleich ich totales Verständnis für eine Fars halte, leider. Es erleichtert einfach den täglichen Umgang mit Frauen. Davon haben insbesondere alle weiblichen Menschen, mit denen ich in Kontakt stehe und stand, profitiert... Dieses Buch ist für jeden Mann, der nicht völlig am anderen Geschlecht verzweifeln will, ein absolutes Muss! Go and get it.

Die 75 besten Management-Entscheidungen

Stuart Crainers Buch ist eine eigenwillige, manchmal respektlose, stets unterhaltsame Sammlung von Managemententscheidungen aus aller Herren Länder, die den Lauf der Welt verändert haben. Einige dieser Entscheidungen sind dem Leser wahrschein-lich bekannt, andere werden ihn überra-schen. Crainers Auswahl dürfte nicht unumstritten sein, doch in jedem Fall regt sie zum Nachdenken an. In diesem Buch finden sich Antworten auf folgende Fragen: Was hat Benjamin Franklin mit modernen "Headhuntern" gemein? Welches war die klügste Entscheidung, die Elvis Presley in seiner Karriere fällte? Was hat ein Sklave namens Shem mit der modernen Werbung zu tun? Wie in aller Welt konnte das Fiasko der "neuen Coke" im Jahr 1985 Aufnahme in die Gruppe der 75 besten Managemententschei-dungen aller Zeiten finden? Und last but not least haben in diesem Buch auch die 21 schlechtesten Managemententscheidungen ihren Platz gefunden.

Der Koran

In Zeiten, in denen der Islam immer wieder und immer zunehmender als Feindbild für wenige Extremisten, die keinesfalls repräsentativ sind, missbraucht wird, ist es wichtig, sich bei all den Vorurteilen und voreilig getroffenen öffentlichen Meinungen ein eigenes Bild von der Religion zu machen, die auf dem meistgelesenen Buch der Welt fußt. Am einfachsten ist es, sich eine gute Übersetzung wie diese vorzunehmen und einfach in den auf typisch arabische Art erzählten Geschichten zu blättern. Dabei sind Analogien zur christlichen Bibel nicht selten, wichtig jedoch ist das Friedenspostulat: Islam heißt übersetzt "Friede". Beim Lesen sollte man übrigens beachten, dass der Koran von hinten nach vorne gelesen wird. Die Lektüre dieses Buches erschließt eine den meisten wohl unbekannte da bislang nie aktiv hinterfragte Weltanschauung. All dem plumpen Hass sollte man einfache Aufgeklärtheit entgegen setzen. Die Islamische Kultur ist sehr reichhaltig und überhaupt nicht gewaltverherrlichend. Ganz im Gegenteil.

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